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 Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.

                                                                                                                     Konfuzius


 

Und so wurde ich: 

  

 

  

1968                Zur Premiere ohne Generalprobe ins Rampenlicht der Welt geblinzelt und

                         meine erste künstlerische Äußerung ganz natürlich und urtümlich in Form

                         eines Schreis von mir gegeben, nachdem auf meinem Allerwertesten ein

                         animierender Klaps zur Befreiung der mir inne wohnenden kreativen Kräfte

                         wohl gesetzt worden war

 

                        Schon frühe Faszination für Hörspiele und Puppentheater, die in eigenen

                        Tonbandaufnahmen und improvisierten Vorstellungen ihren Ausdruck findet

                        und Entwicklung eines eigenwilligen Zeichentalentes, das mit zunehmenden

                        Jahren immer abnehmender zur Anwendung kommt

 

seit

1975                Verfassen von Geschichten und Gedichten sowie Texten für Hörspiele und

                         Marionettentheater, das vor geduldigen Familienangehörigen zur Aufführung

                         gelangt, später auch das Verfassen und Verfilmen von Drehbüchern, die unter

                         der Mitwirkung von wohl meinenden Freunden und Familienmitgliedern geduldig

                         auf Zelluloid gebannt werden

 

1983               Western von heute: eine schräge Westernparodie im Super-8-Format 

          

1984               Erste öffentliche Aufführung des satirischen Kurzstückes

                        CHEMIE! oder Eine ganz normale Unterrichtsstunde anlässlich der

                         Entlassungsfeier der 10. Klassen in der Realschule an der Holbeinstraße.

 

1985               Crime Chaotical: absurde Krimiparodie; um nicht zu sagen:

                         eine filmische Farce!  

 

1986                 Gründung der Theaterinitiative Die Akteure als Schülertheater am

                          Gymnasium an der Willmsstraße in Delmenhorst; später Fortführung

                          als Freies Theaterensemble, durchgehend bis 1998

                          Premiere am 12. Dezember mit zwei Stücken aus eigener Feder:

                          Belastungen & Die Krankheit

                           

1987                  Abitur, im Anschluss Zivildienst

 

1990                 Die Akteure führen in ihrem Programm Kurz vor Jahres(w)ende erstmals

                          Eten för een auf, eine plattdeutsche Variante des Silvesterklassikers

                          Dinner for One

 

1992                  Krankenpflegeexamen, anschließend Studium der

                           Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Kunstgeschichte &

                           Publizistik und Kommunikationswissenschaften

                           an der Ruhruniversität Bochum

 

1995/96            Regiehospitanzen am Theater Oberhausen

                           bei Rosee Riggs

                           Rose & Regen, Schwert & Wunde (Fäh nach Shakespeare)

                           sowie Hexenjagd (Miller)

 

1996                 Mitarbeit in verschiedenen freien Delmenhorster Theatergruppen;

                          Beginn einer langjährigen Produktionsbegleitung in den Bereichen

                         Text und Schauspiel bei den Schaulaufen der Rollsportabteilung des DTV

                          

1998/99            Qualifikation zum Theaterpädagogen im TPZ Lingen

 

2001                 Studium Literarisches Schreiben an der Cornelia- Goethe- Akademie,

                           Frankfurt bei Christine Krokauer

 

2002                 Start einer mehrjährigen Tätigkeit beim Theater zwischen den Stühlen

                           als Schauspieler, Regisseur und Dramaturg

                           [2002] Harvey Bunker in Schöne Bescherungen (Ayckbourne)

                           [2003] Inszenierung von Romeo & Julia (Shakespeare)

                           Thorvald Helmer in Nora. Ein Puppenheim (Ibsen)

                           [2004] Mervin Bickerdyke in Ab jetzt! (Ayckbourne)

                           Dietrich Bonhoeffer in Das Ziel ist sicher, nur der Weg ist ungewiss (Eggers)

                           [2005] Dramaturgie bei Kabale und Liebe (Schiller) sowie

                           Mehr Licht! Weibliche Wahrheiten übere Goethe (Eggers) 

                                                               

2003                 Aufnahme der Arbeit als Theaterpädagoge an der Realschule

                          Holbeinstraße

                          Aufführungen u.a.: Romeo & Julia (2004), Hamlet (2005/2006),

                          Musical A Perfect Love In A Perfect World (2007),

                          Revue Abschied vom Chef (2008)

                          Szenen aus Die Räuber , Zeitreisestück Wir werden sterben sowie

                          Robin Hood & die Zaubertröte (2010)

 

2004                 Freie Mitarbeit beim Delmenhorster Kurier als Journalist

                           vor allem für die lokale Kulturberichterstattung (bis 2007)

 

2005                  Szenische Lesung von und mit Wilhelm Hoffmeister

                           Die letzten Wochen, Tage und besonders die letzten Stunden

                           im Leben von Martin Luther

 

2006                  Theaterlesungen über W.A. Mozart (Wenn das Schwere leicht wird)

                           und Robert Schumann (Verrückungen)

                            in Zusammenarbeit mit Inga Jamry & Viola Meyer

 

                            Weihnachtswunder inter-nett: Lesung zur Weihnachtszeit in Bad Zwischenahn

                            mit Viola Meyer

 

2007                  Kurs: Arbeit an Stimme und Vortrag

                           (Lektorenschulung für die Kirchengemeinde Zu den 12 Aposteln)

                            Theaterprojekt am Gymnasium Ganderkesee

                            Wahrheiten & andere Träume

                            (Künstlertheaterlesung mit dem Stammtisch Kreativ, Friedrichsfehn)

 

2008                  Workshop an der Universität Bremen:

                           Praxis des Drehbuchschreibens (bei Raimund Tabor)

                           (Mehr) Wilhelm hinter dem Busch, Theaterlesung

                           in Zusammenarbeit mit Viola Meyer

 

2009                 Wilhelm hinter dem Busch, Theaterlesung solo

                           Szenische Lesung aus dem Buch Hiob von und mit Wilhelm Hoffmeister

                           Aus den Gesängen von verschiedenen Längen, Vortrag zu Heinz Erhardt

                           Stuhlgang ist unser täglich Brot, Krankenhaussatire (mit Olaf Hohmann)

                           Ich stürze aus meinen idealischen Welten oder Freiheit des Geistes

                           Theaterlesung unter freiem Himmel zum 250. Geburtstag des Johann Christoph

                           Friedrich (von) Schiller

                           Verdi und der Kaiser in der Schublade

                           Ein Stück Lesetheater von und mit Jan Friedrich Eggers

 

2010                 Du stellst meine Füße auf weiten Raum

                          Lesung alter und neuer Psalmen mit Wilhelm Hoffmeister

                          und dem Trio "Jazz ´n Spirit"

                          Wenn wir täten, was wir sollten ...

                          Texte und Musik zur Reformation (in der Rolle Martin Luthers)

 

2011                 Wenn wir täten, was wir sollten ...

                          (als Martin Luther) 

                          Ein kleiner Streifzug durch die Ehe in der Literatur

                          Gedichtvortrag zu einer Hochzeit

                          Für einen Bücherfreund

                          Gedichte von Ringelnatz

                          " ... aus deinen Händen mich niemand reißen kann"

                          Über Luthers Leben und Sterben

                       

 


 Das Leben ist kein Problem, das man lösen,

sondern eine Wirklichkeit, die man erfahren muss.

Søren Kierkegaard 

 


 

Johannes Mitternacht STTS * (Jens Ullmann, Schreibtischler & Theaterschmied)